Afrika: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Afrika''' ist der Kontinent, von dem vermutet wird, dass dort die Wiege der Menschheit liegt, was auch die Bewertung der Musik, die hauptsächlich von dorther kommt, prägt. Es heißt, die meiste rhythmische Musik habe ihren Ursprung in Afrika. Afrika verfügt 2016 über 1,216 Milliarden Einwohner und damit fast ebenso viele wie Indien oder [[China]]. Die musikalische Landschaft ist vielfältig und wird of mit dem Begriff [[Weltmusik]] in Verbindung gebracht. Ein großer Teil afrikanischer Musik ist besonders in Nordafrika [[Arabische Musik|arabische Musik]]. [[Repetitive Musik]] wird oft als ursprünglich afrikanisch bezeichnet. Neben A-Cappella-Gesängen sind besonders Perkussionsinstrumente in afrikanischer Musik als originär repräsentiert. Kurz gesagt: Während in [[Europa]] in langwierigen Denkvorgängen über Jahrhunderte die Musikgeschichte bis hin zur [[Neue Musik|Neuen Musik]] entwickelt wurde – komplexer geht es kaum noch – wurde und wird in Afrika bis heute nur getrommelt und gepriesen. Die afrikanischen Union ist bei weitem nicht so leistungsfähig und entwickelt wie zum Beispiel die EU, weshalb der Kontinent auch heute noch leichte Beute kuturimperialistischer Bestrebungen ist.
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'''Afrika''' ist der Kontinent, von dem vermutet wird, dass dort die Wiege der Menschheit liegt, was auch die Bewertung der Musik, die hauptsächlich von dorther kommt, prägt. Es heißt, die meiste rhythmische Musik habe ihren Ursprung in Afrika. Afrika verfügt 2016 über 1,216 Milliarden Einwohner und damit fast ebenso viele wie Indien oder [[China]]. Die musikalische Landschaft ist vielfältig und wird of mit dem Begriff [[Weltmusik]] in Verbindung gebracht. Ein großer Teil afrikanischer Musik ist besonders in Nordafrika [[Arabische Musik|arabische Musik]]. [[Repetitive Musik]] wird oft als ursprünglich afrikanisch bezeichnet. Neben A-Cappella-Gesängen sind besonders Perkussionsinstrumente in afrikanischer Musik als originär repräsentiert. Kurz gesagt: Während in [[Europa]] in langwierigen Denkvorgängen über Jahrhunderte die Musikgeschichte bis hin zur [[Neue Musik|Neuen Musik]] entwickelt wurde – komplexer geht es kaum noch –, wurde und wird in Afrika bis heute nur getrommelt und gepriesen. Die afrikanischen Union ist bei weitem nicht so leistungsfähig und entwickelt wie zum Beispiel die EU, weshalb der Kontinent auch heute noch leichte Beute kuturimperialistischer Bestrebungen ist.
  
 
Dazu gehörten schon immer und auch mit Brian Eno und David Byrnes [[Brian Eno / David Byrne – My Life in the Bush of Ghosts|My Life in the Bush of Ghosts]] aus dem Jahr 1981, wie im Beispielvideo die Musik von 25 Mitgliedern der Ingoma in Burundi, sogenannte [[Orientalismus|Orientalismen]], das heißt, die Vereinnahmung der Musiken anderer Kulturen allein wegen des Effekts der Fremdheit:
 
Dazu gehörten schon immer und auch mit Brian Eno und David Byrnes [[Brian Eno / David Byrne – My Life in the Bush of Ghosts|My Life in the Bush of Ghosts]] aus dem Jahr 1981, wie im Beispielvideo die Musik von 25 Mitgliedern der Ingoma in Burundi, sogenannte [[Orientalismus|Orientalismen]], das heißt, die Vereinnahmung der Musiken anderer Kulturen allein wegen des Effekts der Fremdheit:

Aktuelle Version vom 9. September 2019, 18:14 Uhr

Afrika ist der Kontinent, von dem vermutet wird, dass dort die Wiege der Menschheit liegt, was auch die Bewertung der Musik, die hauptsächlich von dorther kommt, prägt. Es heißt, die meiste rhythmische Musik habe ihren Ursprung in Afrika. Afrika verfügt 2016 über 1,216 Milliarden Einwohner und damit fast ebenso viele wie Indien oder China. Die musikalische Landschaft ist vielfältig und wird of mit dem Begriff Weltmusik in Verbindung gebracht. Ein großer Teil afrikanischer Musik ist besonders in Nordafrika arabische Musik. Repetitive Musik wird oft als ursprünglich afrikanisch bezeichnet. Neben A-Cappella-Gesängen sind besonders Perkussionsinstrumente in afrikanischer Musik als originär repräsentiert. Kurz gesagt: Während in Europa in langwierigen Denkvorgängen über Jahrhunderte die Musikgeschichte bis hin zur Neuen Musik entwickelt wurde – komplexer geht es kaum noch –, wurde und wird in Afrika bis heute nur getrommelt und gepriesen. Die afrikanischen Union ist bei weitem nicht so leistungsfähig und entwickelt wie zum Beispiel die EU, weshalb der Kontinent auch heute noch leichte Beute kuturimperialistischer Bestrebungen ist.

Dazu gehörten schon immer und auch mit Brian Eno und David Byrnes My Life in the Bush of Ghosts aus dem Jahr 1981, wie im Beispielvideo die Musik von 25 Mitgliedern der Ingoma in Burundi, sogenannte Orientalismen, das heißt, die Vereinnahmung der Musiken anderer Kulturen allein wegen des Effekts der Fremdheit:

Die ursprüngliche Aufnahme der Einspielungen stammt von 1967 und wurde 1968 zum erstenmal veröffentlicht. Drums und Synthesizer wurden hinzugetan. Für die Aufnahme des Tracks, die 1971 erschien und zehn Jahre später als Maxi Single in dieser Version in die Diskotheken kam, wo sie sich die 80er hindurch halten konnte, zeichnet der Franzose Michel Bernholc (1941-2002) verantwortlich, um dessen einzigen Hit es sich handelt und der auch unter dem Pseudonym Burundi Steiphenson Black auftrat. Burundi ist ein kleiner Binnenstaat mit etwa zehn Millionen Einwohnern und liegt im südlichen Mittelafrika.

Weblinks

  • Weiterführender Artikel Afrikanische Popularmusik [1] bei der de.wiki
  • Weiterführender Artikel Traditionelle afrikanische Musik [2] bei der de.wiki